Ratenzahlung für Handwerker: Der Auftrag scheitert nicht am Willen. Er scheitert am Kontostand.
Warum Ratenzahlung für Deine Kunden Dir mehr und größere Aufträge bringt – und Du trotzdem sicher Dein Geld bekommst.
Kurz gesagt: Viele große Aufträge scheitern nicht am Willen des Kunden, sondern an seinem Kontostand. Wenn Du Ratenzahlung direkt im Angebot anbietest, sagen weniger Kunden ab und mehr entscheiden sich für die bessere Lösung. Mit einer echten Absatzfinanzierung bekommst Du dabei den vollen Betrag sicher von der Bank, und für Dich kostet das nichts.
Dienstagabend, 19 Uhr, ein Reihenhaus bei Heilbronn. Am Küchentisch sitzt ein Ehepaar, vor ihnen liegt das Angebot von Heizungsbau Langmüller: neue Wärmepumpe, 28.000 Euro. Die alte Ölheizung ist 24 Jahre alt. Beide wissen, dass sie raus muss. Beide wollen die gute Lösung. Und beide sagen denselben Satz, den Du hundertmal gehört hast: „Wir melden uns.“
Sie melden sich nicht. Nicht, weil Dein Angebot schlecht war. Sondern weil 28.000 Euro auf einen Schlag eine Zahl sind, die Angst macht.
Das Problem hat einen Namen: Budgetschock
Im Handwerk wird viel über Fachkräftemangel geredet. Über Aufträge, die am Geld des Kunden scheitern, redet kaum jemand. Dabei passiert genau das jeden Tag.
Studien zur Finanzierung am Verkaufsort aus Handel und E-Commerce zeigen: 25 bis 35 Prozent der Projekte über 5.000 Euro werden verschoben oder ganz abgesagt. Eigene Zahlen für das Handwerk gibt es noch nicht. Aber jeder Betriebsinhaber kennt das Muster aus seinem Angebotsordner.
Die Nachfrage ist da. Die Liquidität beim Kunden fehlt. Diese Lücke schließt die Ratenzahlung.
Was Ratenzahlung für Deine Kunden ändert
Dieselbe Wärmepumpe, anders erzählt: nicht 28.000 Euro, sondern rund 511 Euro im Monat über sechs Jahre.¹
Plötzlich vergleicht der Kunde nicht mehr mit seinem Sparbuch. Er vergleicht mit seiner Heizkostenrechnung. Aus einer großen Entscheidung wird eine machbare.
¹ Rechenbeispiel: Finanzierungsbetrag 28.000 €, Laufzeit 72 Monate, gebundener Sollzins 9,47 % p. a., effektiver Jahreszins 9,89 %, monatliche Rate 511,24 €, Gesamtbetrag 36.809,28 €. Bonität vorausgesetzt.
Was Ratenzahlung für Dich ändert
Drei Dinge, und alle drei landen direkt in Deiner Kasse:
1. Weniger „Wir melden uns“. Wenn die Finanzierung schon im Angebot steht, fällt der häufigste Grund für das Zögern weg. Erfahrungen aus Handel und E-Commerce zeigen bis zu 38 Prozent mehr Abschlüsse.
2. Größere Aufträge. Wer in Monatsraten denkt, nimmt eher die bessere Ausstattung. Die Auftragswerte steigen um bis zu 45 Prozent. Mehr dazu in Mehr Umsatz im Handwerk.
3. Kein Inkasso, kein Hinterherlaufen. Bei einer echten Absatzfinanzierung zahlt die Bank Dir den vollen Rechnungsbetrag, nicht der Kunde in Raten.
Der entscheidende Punkt: Wer zahlt Dich eigentlich?
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele „Ratenzahlungs“-Angebote sind in Wahrheit ein Konsumentenkredit, den Dein Kunde sich irgendwo besorgt. Das Geld landet auf seinem Konto, nicht auf Deinem. Ob und wann Du es siehst, liegt bei ihm.
Bei einer echten Absatzfinanzierung läuft es andersherum. Die Finanzierung ist an Deinen Auftrag gekoppelt. Du hast die Zusage schon in der Angebotsphase. Und nach der Abnahme zahlt die Bank direkt an Dich. Das Ausfallrisiko trägt die Bank, nicht Du.
Warum dieser Unterschied über Deine Liquidität entscheidet, erklären wir in Absatzfinanzierung statt Konsumentenkredit.
So läuft es mit CraftPay
1. Angebot schreiben wie immer. Du fügst den CraftPay-Link ein, per PDF, E-Mail oder WhatsApp.
2. Dein Kunde beantragt digital. Das dauert rund fünf Minuten. Bei hohen Beträgen braucht er drei Lohnnachweise.
3. Du bekommst die Zahlungsgarantie. Noch bevor Du die erste Schraube drehst.
4. Du baust ein, Dein Kunde nimmt ab. Abnahmeprotokoll und Schlussrechnung hochladen.
5. Die Bank zahlt Dir den vollen Betrag. Ohne Abschlag. Für Dich kostet CraftPay nichts.
Laufzeiten: 6 bis 72 Monate. Den passenden Finanzierungspartner wählt CraftPay im Hintergrund aus.
Was das für Deinen Betrieb bedeutet
Das Handwerk verkauft seit Jahrzehnten Qualität. Bezahlt wird sie oft nach Kassenlage. Ratenzahlung bricht diese Logik auf: Dein Kunde entscheidet nach dem, was er will, nicht nach dem, was gerade auf dem Konto liegt.
Wer das zuerst anbietet, gewinnt den Auftrag. Wer es nicht anbietet, schreibt weiter Angebote für die Schublade.
Häufige Fragen (FAQ)
Kostet die Ratenzahlung mich als Handwerker etwas?
Nein. Mit CraftPay zahlst Du weder Gebühr noch Provision. Du bekommst den vollen Rechnungsbetrag.
Was passiert, wenn mein Kunde seine Raten nicht zahlt?
Das ist nicht Dein Problem. Das Ausfallrisiko liegt bei der finanzierenden Bank.
Wann bekomme ich mein Geld?
Nach der Abnahme. Du lädst Abnahmeprotokoll und Schlussrechnung hoch, dann zahlt die Bank aus.
Für welche Gewerke lohnt sich das?
Für alle mit Aufträgen ab einigen tausend Euro: Heizung und Wärmepumpe, Bad und Sanitär, Photovoltaik, Dach, Fenster und Türen, Elektro.
Bis zu welchem Betrag kann mein Kunde finanzieren?
Aktuell bis 60.000 Euro pro Auftrag. Damit sind die meisten Projekte im Wohnhaus abgedeckt, von der Badsanierung bis zur Wärmepumpe.
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CraftPay Redaktion